Zensur und Internetfilter in Deutschland


Neulich hörte ich die Radiosendung "Das Familieninternet" zum Thema Internetsperren gegen Kinderpornographie (und andere Dinge, die wir nicht sehen sollen).

Das durch das Sperren von Kinderporno Internetseiten kein Kind vor Missbrauch geschützt wird, war schon im Vorfeld ersichtlich;
Viel interessanter jedoch war die Frage: Was genau wird wie und mit welcher Begründung zensiert; – also welche URL´s sind auf den Sperrlisten ?
Da diese ja nicht veröffentlicht werden, gibt es genügend Aktivisten die dafür in Zukunft 100% Sorgen werden.

Schon einst die Zugriffszahlen auf Wikipedia zum Musikalbum Virgin Killer, welcher vor der Sperrung nur wenige hunderte Aufrufe zählte, und nach der Sperrung laut Wikipedia-Zugriffsstatistiken
schon innerhalb weniger Tage die !!!Millionengrenze überschritt, spricht da ja für sich. (Aktbilder aus den 70ern für technisch Unbedarfte zu sperren, war ein
großer Schlag gegen Kinderpornographie. Jetzt ist die Welt wieder sicher!)

Meiner Meinung nach ist diese Aktion doch sehr fragwürdig; vorallen aber, wehm diese Aktion etwas bringen soll ?!
Statt die Ursachen anzugehen und solche Server oder Typen weg zu sperren -wird hier wohl ganz einfach nach Vorwänden gesucht um in Zukunft beliebige Inhalte zu blockieren.

Linktipps (zum Thema):

-> Die britische Internet Watch Foundation (IWF) hat die Wayback Machine von Archive.org auf die Kinderporno-Sperrliste gesetzt.
(
Die von dem US-amerikanischen Internet-Pionier Brewster Kahle gegründete Site Archive.org ist eine der wichtigsten Online-Ressourcen für Historiker.)

-> Muddi will uns das Internet zensieren und hat kein Plan
-> In Schweden versuchte die Polizei im Jahr 2007, den ungeliebten Torrent-Tracker The Pirate Bay über die Kinderporno-Sperrliste aus dem Netz streichen zu lassen.

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Guest

In anderen Ländern werden bereits Blog Beiträge über das Thema Internetsperren ebenfalls auf die Zensur-Liste gesetzt.
Was dort passiert ist ein Grundgesetzverstoss dort steht nämlich: „Eine Zensur findet nicht statt“

Wir überschreiten hier eine Schwelle, deren Tragweite sind sich die meisten offensichtlich nicht bewusst.
Es werden also begehren geweckt um bald andere Dinge zu sperren.

Populistische heiße Luft verströmen, unbewiesene Behauptungen in die Welt setzen,
Tatsachen ignorieren und das so aufgebauschte „Problem“ dann mit
unwirksamen Gegenmaßnahmen bekämpfen, die dafür um so mehr
„Kollateralschäden“ anrichten und auch möglichst teuer sein sollten.

Das wird ganz toll, mit der Internetzensur!

Man errichtet also Webblokaden aber unternimmt darüber hinaus nicht
mal einen Versuch, die Server vom Netz zu nehmen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die gesperrten Websites bleiben somit über Monate und Jahre im
Netz und die Betreiber unbehelligt von jeglicher Strafverfolgung.

Ich kann die missbrauchten Kinder gradezu Jubeln hören, angesichts
dieser neuen Glanzleistungen unserer Politiker…

Wenn so viele, angeblich KiPo verbreitende Server in Europa und in
den USA gehostet sind und unsere Familienministerin nichts gegen die
Besitzer der Server unternimmt und gleichzeitig eine
unkontrollierbare Zensur des Informationsnetzes fordert, hat diese
Familienministerin in meinen Augen so jämmerlich versagt, dass man
das eigentlich bestrafen müsste.

Zensur als Täterschutz.
Wenn der Serverinhaber merkt, dass sein Server gesperrt wird, macht
er es eben etwas versteckter, anderes Netz, dyndns-Adresse oder sonst
irgendwas.
Und das wars dann.
Wem wurde geholfen?
Niemandem als unserer Familienministerin, die sich auf dem Rücken
missbrauchter Kinder profilieren konnte.
Die Täter machen entspannt weiter.
Und dafür soll jeder deutsche Bürger unter der Knute behördlicher
Zensur leben.

Meine tiefste Verachtung für Fr. Leyen.

Gast

In anderen Ländern werden bereits Blog Beiträge über das Thema Internetsperren ebenfalls auf die Zensur-Liste gesetzt.
Was dort passiert ist ein Grundgesetzverstoss dort steht nämlich: \“Eine Zensur findet nicht statt\“

Wir überschreiten hier eine Schwelle, deren Tragweite sind sich die meisten offensichtlich nicht bewusst.
Es werden also begehren geweckt um bald andere Dinge zu sperren.

Populistische heiße Luft verströmen, unbewiesene Behauptungen in die Welt setzen,
Tatsachen ignorieren und das so aufgebauschte \“Problem\“ dann mit
unwirksamen Gegenmaßnahmen bekämpfen, die dafür um so mehr
\“Kollateralschäden\“ anrichten und auch möglichst teuer sein sollten.

Das wird ganz toll, mit der Internetzensur!

Man errichtet also Webblokaden aber unternimmt darüber hinaus nicht
mal einen Versuch, die Server vom Netz zu nehmen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die gesperrten Websites bleiben somit über Monate und Jahre im
Netz und die Betreiber unbehelligt von jeglicher Strafverfolgung.

Ich kann die missbrauchten Kinder gradezu Jubeln hören, angesichts
dieser neuen Glanzleistungen unserer Politiker…

Wenn so viele, angeblich KiPo verbreitende Server in Europa und in
den USA gehostet sind und unsere Familienministerin nichts gegen die
Besitzer der Server unternimmt und gleichzeitig eine
unkontrollierbare Zensur des Informationsnetzes fordert, hat diese
Familienministerin in meinen Augen so jämmerlich versagt, dass man
das eigentlich bestrafen müsste.

Zensur als Täterschutz.
Wenn der Serverinhaber merkt, dass sein Server gesperrt wird, macht
er es eben etwas versteckter, anderes Netz, dyndns-Adresse oder sonst
irgendwas.
Und das wars dann.
Wem wurde geholfen?
Niemandem als unserer Familienministerin, die sich auf dem Rücken
missbrauchter Kinder profilieren konnte.
Die Täter machen entspannt weiter.
Und dafür soll jeder deutsche Bürger unter der Knute behördlicher
Zensur leben.

Meine tiefste Verachtung für Fr. Leyen.

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