Es ist Tatsache, nahezu tagtäglich
lächerliche Meldungen zum Thema Tauschbörsen "Raubkopierer"
in den Medien zu lesen.
Statt sich vor Angst in die Hosen zu machen, werden jedoch sehr viele Menschen
nachdenklich über des merkwürdigen Handelns der Musikindustrie. Sie
merken, daß die MI mit diesem Verfahren von ihren eigentlichen Problemen
ablenken will.
nachdenklich über des merkwürdigen Handelns der Musikindustrie. Sie
merken, daß die MI mit diesem Verfahren von ihren eigentlichen Problemen
ablenken will.
Dies ist wohl der Grund, weshalb diese
Aktionen der MI seitens der Beobachter, einen eher Tränen in die Augen
liefert -Tränen der Heiterkeit…
Musikindustrie verklagt
grundlos 65-jährige Großmutter
http://www.golem.de/0309/27634.html
Musikindustrie verklagt ihre Kunden:
http://www.akrue.privat.t-online.de/n071004.htm
US-Musikindustrie verklagt hunderte böse "Internet-Raubkopierer"
http://derstandard.at/?url=/?id=2096202
Musikindustrie verklagt 405 Studenten
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/17156
Südkoreas Musikindustrie verklagt mehr als 2700 Tauschbörsen-Nutzer
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62387
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62368
….
So gibt es auch immer wieder
lustige Beiträge im Heise Forum, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
LKA Saarland gelang erneut ein Schlag gegen
Downloader
Ancestor (9 Beiträge seit 5.5.04)
Bewertung dieses Beitrags: [Beitragsbewertung: 83%]
Saarbrücken(dpa).Schon wieder ist dem Landeskriminalamt
Saarland ein erfolgreicher Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen.
Ein 17-jähriger Mann aus Saarbrücken benutzte illegalerweise
die Tauschbörse Kazaa. Durch die Recherche der Internetspezialisten des
LKAs wurde die IP des Täters zurückverfolgt. Mit einem Großeinsatz
des SEKs wurde die elterliche Wohnung des Verbrechers gestürmt und sämtliche
elektronische Geräte, sowie Toaster und Waschmaschinen konfisziert.
Nach einer Kontrolle der Heizdrähte des Toasters und der
Festplattenwurden tatsächlich 3 illegal heruntergeladene Musikstücke
von Modern Talking entdeckt.
Nach der Anklage des OSA Bernd Höcker befand das OLG Saarland den Täter
für schuldig in allen Anklagepunkten. Strafe: Sechs Jahre Haft mim geschlossenen
Vollzug, sowie eine Geldstrafe von 4500 Euro.
Nachdem das Urteil verkündet wurde, meldete sich Ex-Modern-Talking Gittarist
Dieter B. selbst zu Wort und verklagte den Täter nachträglich ebenfalls
auf noch zusätzlich 12000 Euro schmerzensgeld aufgrund von seelischer Grausamkeit.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!
iPod-Besitzer mit fünf Schüssen hingerichtet…
iAm II. (mehr als 1000 Beiträge seit 8.4.03)
Bewertung dieses Beitrags: [Beitragsbewertung: 76%]
…man konnte nicht sicher sein, ob die 20GB wirklich mit legal
erworbenen Songs bespielt waren. Die Polizei war gezwungen schnell zu
handeln bevor er in der U-Bahn den Play-Knof drückt.
Re: iPod-Besitzer mit fünf Schüssen hingerichtet…
smdler (30 Beiträge seit 27.5.02)
hmmm…irgendwo hat er aber leider recht. erst neulich hab ich davon
gelesen dass die MI in Stuttgart Polizisten Preise verliehen hat die
sich besonders im Kampf gegen Musikpiraterie hervorgetan haben. Ja,
wenn jagst denn dann lieber und motivierter? Schwerverbrecher oder
Musikpiraten (Wenn auch kleine fische)?…immerhon kriegst für
letzteres möglicherweise einen preis und bares.
mal ganz abgesehen davon dass es lächerlich ist dass man so in die
Polizeiarbeit eingreifen kann/darf
Re: Filesharer so behandeln wie Brasilianer …
Der_mit_den_Blumen (27 Beiträge seit 18.8.04)
Prokrastes schrieb am 2. August 2005 13:05
> … der Verdacht genügt, um die vorläufige Ermordung zu
> rechtfertigen.
Nein, die offizielle Bezeichnung für diesen Vorgang lautet
"einstweilige Erschießung". Das Opfer dieser Verwaltungsmaßnahme
kann
dann anschließend Rechtsmittel dagegen einlegen.
MfG
Der_mit_den_Blumen
PS: Dieses Posting könnte geringe Spuren von Sarkasmus enhalten.
Soweit kommt es noch…..
fip25 (774 Beiträge seit 29.1.04)
Schon schlimm genug das "Raubkopierer" zu Sexstraftätern in
die Zelle
gesperrt werden. Solch kranken Spots kann nur von kranken Gehirnen
stammen.
Kein Wunder sieht man solch Manager und MI Bosse bei speziellen
SM-Studios ein und aus gehen!
Augen23 schrieb am 2. August 2005 17:12
> …eine komische Art zu warnen ist das:
>
> Wobei ich natürlich nicht weiss, welche Strafen auf das Tauschen in
> Korea stehen…
Einspannen des Kopfes in ein Metallgestell, Aufsägen der Schädeldecke
und anschliessendes Auslöffeln des Gehirns.
Besonderes Schmankerl: die Tauschbörsenbenutzer rollen währenddessen
so lustig mit den Augen…
Für mich habe
ich die Konsequenzen gezogen: wenn ich mal Musik kaufe, dann nur noch aus fairem
Handel, da gibt’s inzwischen so einige Angebote.
DRM und Kopierschutz
kommen mir nicht ins Haus.
Kino und neue DVDs
sind inzwischen ebenfalls tabu wegen der bösartigen Unterstellungen / Belehrungen,
die man als zahlender Kunde über sich ergehen lassen muß.
Sollen die Manager
ruhig jammern und toben, solange die sich ihren Kunden gegenüber nicht
anständig benehmen, bekommen die von mir keinen müden Cent mehr in
den gierigen Rachen geworfen.
Felix Gutmensch, begeisterter Musikliebhaber ist glücklich.
Gerade hat er sich eine neue CD seiner Lieblingsband gekauft.
Fantastisch, denkt sich Felix. Zwar besitzt er das Album jetzt
bereits drei Mal – aber eben noch nicht auf CD. Und für die alten
Medien hat er ohnehin kein Abspielgerät mehr. Da er von neueren Band
bereits seit Jahren keine ansprechenden Stücke mehr hat auftun
können, freut Felix sich, wenigstens diesen Klassiker nochmal in
einwandfreier Qualität gefunden zu haben…
Die Qualität – da ist sich Felix sicher, wird die Investition sicher
lohnend machen. Schon jetzt freut er sich auf die lauschigen
Sommerabende mit einem Glas Wein auf seiner Terasse.
Der erste Schock trifft ihn bereits im Auto. Sein CD Player möchte
das gute Stück nicht abspielen. Was ist da los? Er hatte das Gerät
doch erst vor kurzem gekauft und sich an die Empfehlungen zahlreicher
Fachzeitschriften gehalten. Vielleicht ist es ein
Konstruktionsfehler, denkt sich Felix und beschliesst, dem Problem
nicht weiter nachzugehen. Zu Hause würde er sich das Neuerstandene
auf seinem Multimedia-PC endlich zu Gemüte führen können – Vorfreude
ist eben die schönste Freude.
Schon seit einiger Zeit besitzt er keine normale Musikanlage mehr.
Mit seinem komplett vernetzten Wohnzimmer, kann Felix sämtliche
Medien in bester Qualität und problemlos geniessen. Das zumindest
denkt er.
Nachdem er zu Hause angekommen ist legt er das gute Stück sofort ein
– und ist abermals überrascht. Die CD wird nicht erkannt. Sollte etwa
die CD kaputt sein? Aber er hatte im Geschäft doch vor dem Kauf
nochmal reingehört. Komisch.
Bereits sichtlich verärgert untersucht er die CD. Da entdeckt er
einen roten Warnhinweis auf der Hülle:
„Achtung! Diese CD durch technische Massnahmen kopiergeschützt. Das
Abspielen ist nur auf einem einzigen CD Player möglich.“
Wie bitte! Damit hatte Felix nicht gerechnet. Sollte er die CD jetzt
nur noch im Plattengeschäft hören können – dem ersten Abspielgerät,
auf dem die CD bisher lief?
Noch möchte er nicht aufgeben. Er hat von diesen Tauschbörsen
erfahren, da kann man solche Musik doch bekommen. Er beschliesst,
sich dort nach dem Album umzusehen. Die gekaufte Kopie wird er
behalten – so, das denkt sich Felix, ist doch keinem geschadet. Das
„Wo“ und „Wie“ ist schnell in Erfahrung gebracht. Und auch das
gesuchte Album findet umgehend.
Fantastisch, jetzt kann er das gute Stück auch noch auf seinem
MP3-Player hören. Am Ende ist Felix doch glücklich.
Doch Moment, es klingelt an der Tür. Wer mag das sein? Da stehen zwei
Uniformierte Beamte mit Hunden – sie hätten einen
Durchsuchungsbefehl. Es besteht der Verdacht, Felix G. würde
professionelles Raubkopierer-Geschäft betreiben. Er müsse gleich
mitkommen. Zum Schnellrichter. Ihm drohen 5 Jahre Haft.
Am nächsten Morgen erfährt er aus der Zeitung, die ihm sein Anwalt
mitgebracht hat:
„Musikindustrie lässt Verbrecherring auffliegen.“ In seiner Strasse
soll seit Jahren ein professionell agierender Raubkopierering sein
Unwesen getrieben haben und die Gesellschaft so um mehrere Milliarden
Euro betrogen haben. Auf dem kleinen Foto ein Mann in Handschellen.
Aber das ist ja.-..das bin ja ich, denkt sich Felix…