von Betriebssystemen, ihren Nutzern und deren Drogenkonsum

so herzhaft habe ich schon lange nicht mehr gelacht:

Biochemiker plädiert für Forschung
mit Droge

9. September 2005 20:11
Von Betriebssystemen, ihren Nutzern und deren Drogenkonsum
Hirnhygiene (mehr als 1000 Beiträge seit 19.1.05)
     

Windows-User :
Meist Alkohol, und wenn – dann in rauhen Mengen und bis der
Bluescreen kommt. Frusttrinker.

Linux-User :
Gras oder Dope. Aus ethischen Gründen aber ohne Tabak. Entgegen
Vorurteil meist kurze Haare, falls mal wieder eine MPU ansteht.

*BSD-User :
Nehmen keine Drogen, da sie vor lauter IP-Adressen und Netzmasken eh
schon halluzinieren.

Mac-User :
Coca, was sonst. Und das meist geschnupft vom LC-Display seines
well-designten iBooks in der Damentoilette eines
Möchtegern-Schickimicki-Szenetreffs in München-Haidhausen. Danach
meist auf der Suche nach betrunkenen Windows-Usern zwecks
Betriebssystem-Bashing.

AmigaOS/MorphOS/AROS – User:
Retro-Prallmacher wie Bilsenkraut, Stechapfel und andere
Nachtschattengewächse. Berichten häufig von Visionen von "damals" …

Solaris-User :
Alle nur denkbaren Lysergsäurederivate (LSA/LSD/etc.). Oder
Psylocybin. Viel und häufig. Kommen danach meist schlecht drauf und
halluzinieren im heise-Forum weiter oder entwickeln bootbare
OpenSolaris-CDs mit komplett pychedelischer Tastenbelegung.

Hab ich wen vergessen ? Denke nicht.

 

10. September 2005 8:22
Man musz die Hintergründe kennen.
call-a-frickler (319 Beiträge seit 20.6.05)
Es geht hier um Zwagsstörungen, um psychisch aufällige Personen.

zur Zeit gibt es eine Reihe von Medikamenten die teilweise auch
helfen können, etwas Antidepressiva die Stimmung aufhellen und für
mehr Antrieb sorgen. Neuroleptika die Dämpfen (gegen Psychose oder
auch Manie) Tranquilizer auch zur Stimmungsverbesserung und gegen
Angst.

Soweit so gut.

Allerdings gibt es von allem relativ neue Medikamente die anscheinend
sehr gut helfen und alte Medikamente die starke Nebenwirkungen haben,
teilweise nicht helfen und fett machen (extreme Gewichtsszunahme etwa
bei Leponex). Sachen wie Haldol (Antipsychotikum) machen einem
komplett fertig sind also eine Chemische Zwangsjacke.

In der Psychiatrie wo diese Medikamente anwendung finden ist es
durchaus so das der meiste Teil der Patienten sich dorten nicht
freiwillig befinden. Schlimmstenfalls wurden sie unter Polizeigewalt
dort hin gebracht (das passiert öfter als man denkt und ohne das es
Notwendig wäre) und dorten auch gegen ihre Willen festgehalten und
Behandelt werden. Der Richter der darüber entscheidet richtet sich
nach dem was der Arzt ihm schreibt, standart ist das man die Person 6
Wochen festhält danach kann es verlängert werden.

Bei der Behandlung sind auch Möglichkeiten erlaubt die man nur als
Folter kennt Umgangssprachlich. Elektrokrampftherapie etwa (in dem
Krankenhaus das hier in der Stadt ist wird das heute noch
durchgeführt)

Das Medizinische Fachpersonal ist meist völlig überfordert
(Nachtarbeit, stress, geringe Bezahlung gerade bei Pfegern) die Ärzte
hingegen gehen nach genormten Fragemustern vor. Die Fragen und die
Antworten die der Patient gibt sind dann auch die einzige möglichkeit
der Diagnose wenn der Patient sich sonst nicht auffällig verhält.

Hätte die Medizin die möglichkeit legal mit Drogen vor zu gehen würde
sie es tun mit allen konsequenzen.

z.B. Studien an denen sich die Patienten mit Begeisterung beteiligen
nur weil es ein Arzt angeboten hat (dem man ja vertraut)

Sind Umgangssprachlich "Drogen" zur Behandlung erlaubt werden sie
auch gegen den Willen des Patienten angewandt. Man kommt in die
Psychatrie, der Arzt will was neues ausprobieren und weil man gerade
da ist bekommt man seine im Labor gezüchteten Cubensis. In der
Psychiatrie! Möchte einen kennen der dorten keinen Horror bekommt.
Vielleicht fällt es einem ja auf aber machen kann man dann auch nix –
Antidoten gibt es soweit ich weisz keine gegen Psilocybin also liegt
man da weiter sieht schlimme Bilder und ist danach vielleicht zu gar
nichts mehr zu gebrauchen.

Die Psychiatrie ist eine der Schandflecken des Medizinischen Wesens.
Geht doch mal in die Psychiatrie. Viele dürfen noch die Station
verlassen… Fragt sie was dazu geführt hat das sie so dick sind oder
nicht mehr gescheit laufen können. Alles erlaubt vom Staat. Seh ich
Deutschland in der nacht bin ich um den schlaf gebracht.
10. September 2005 9:31
Re: Man musz die Hintergründe kennen.
netfreak107 (89 Beiträge seit 19.9.03)
Kann ich nur alles 100% bezeugen was du schreibst.

Ich wurde während meines Zivildienstes selber 6 Wochen in einer
Psychatrie eingewiesen.

Erstmal haben sie mich dermassen mit Haldol zugedröhnt, das ich keine
Chance mehr  hatte Einspruch (mit Anwalt) gegen den Beschluss
einzulegen.
Als der Richter dort war, konnte ich fast nicht mehr reden bsw. war
aufgrund der Medikation derartig geistig umnachtet, das ich die
Schreiben eh nicht lesen konnte und kurz darauf selbst vergaß wo ich
eigentlich bin!

Das Personal war fies und ständig gestresst.

Wer sich der Medikation weigerte, wurde abseits der anderen Patienten
fixiert und bekam z.b. Haldol direkt in die Blutbahn gespritzt.
(Elektrotherapie soll es dort auch gegeben haben, kannte ich aber nur
vom hörensagen)

Es ist ein Verbrechen am Mensche gegen sein Willen, eingesperrt, für
verrückt erklärt und das natürlich alles "offiziell & rechtens".
Viel Möglichkeiten dagegen vorzugehen gibt es wohl eher nicht!

Zum Artikel:
Es wird mit psychoaktiven Stoffen geforscht und diese auch am
Menschen getestet, ob das Thema nun Tabu oder nicht ich bezweifle das
sich dort etwas ändert?!

P.S.:
Nach und Nebenwirkung dieser Medikamente würde ich nicht mal mein
schlimmsten Feind wünschen. (Krämpfe, Verwirrtheit, monatelange
Depressionen, geistige Leistungsfähigkeit auf minumum)

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