Raubkopierer sind KEINE Verbrecher!!
Diese ganze "Raubkopierer sind Verbrecher"-Kampgne ist blosse
Propaganda!!
Nicht nur und Umsetzung(vergewaltigungsfreudige Mitgefangene ect) ist
zweifelhaft, sondern auch auch der Name der Kampagne ist absoluter
Blödsinn!
Ein Blick in Lexikon genügt:
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Im deutschen Strafgesetzbuch (§ 12) werden als Verbrechen alle die
gesetzlich normierten Delikte bewertet, bei denen eine Strafandrohung
von MINDESTENS einem Jahr Freiheitsstrafe besteht (z.B. Raub,
Körperverletzung mit Todesfolge, schwere Brandstiftung).
Delikte mit Androhung einer geringeren Mindeststrafe werden als
Vergehen bezeichnet.
PS: Was ist das überhaupt für ein Land hier, in dem sogar die
Kultur-Ministerin irgendwas von "Raubkopiererei" schwafelt??
Grade als Kulturministerin sollte der Wortschatz doch wohl gross
genug sein, um sachlichere, zutreffendere Wörter für illegal
erstellte Kopien zu finden, oder?
Man bedenke weiterhin, dass das Wort "Raubkopierer" ein Widerspruch
in sich ist. Deswegen halte ich es generell für unbrauchbar. Denn
dadurch, dass sich seine Bestandteile sowieso außer Kraft setzen,
kann man da alles Mögliche reininterpretieren.
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Wird Zeit, der Musikindustrie den Todesstoß zu versetzen
Die Ähnlichkeiten zur katholischen Kirche anno 1452 (nach der
Erfindung des Buchdrucks) werden immer frappierender. Musikindustrie,
Filmindustrie, die neu entstandene Rechteverwertungsindustrie,
Patentjäger, Politik und Medienkonzerne bilden ein Konsortium, welche
aus Gründen des Machterhalts die Entwicklung der menschlichen
Zivilisation aufhalten und zurückschneiden will.
Dem gilt es mit
allen Mitteln entgegenzutreten. Auch die MI hat ihre Schwachstellen.
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Musik- und Filmindustrie haben erkannt, dass sie auf dem absteigenden
Ast sitzen. Ihre Aufgabe sollte es ursprünglich sein Werke der
Künstler zu verbreiten. Wie Professor Eben Moglen so schön
feststellte sind Zwölfjährige in Tauschbörsen erfolgreicher als die
kommerziellen Riesen.
Offensichtlich ist der MI klar geworden, dass technische Mittel zur
Kontrolle von Musik nicht funktionieren. Also gehen sie den logischen
nächsten Schritt: Gesetze sollen nun endgültig festschreiben, dass
Musik ein materielles Gebrauchsgut ist, welches absoluten Schutz
bedarf.
Musik kopieren – verboten
Liedtexte verbreiten – verboten
Lieder in der Öffentlichkeit singen = Gema zahlen
Der Nutzer wird so weit es nur geht im Umgang mit der gekauften Musik
eingeschränkt. Wichtig allein sind nur die Verkaufszahlen. Dass die
oben genannten Punkte auch die Popularität von Künstlern steigern
können ist natürlich unerheblich (dafür gibt es ja teure
Werbekampagnen, die noch mehr Geld in die Kasse der MI schütten).
Die riesige Musikindustrie ist eine aussterbende Rasse – Künstler
können auch ohne diese populär werden (wie das Kinderlied „Schnappi“
bewiesen hat).
Das unerreichte Ziel der MI war es aus dem kulturellen (Gedanken-)Gut
Musik ein vollkommen kommerzielles Gut zu machen. Aber Gedanken
verbreiten sich – gerade in der Zeit des Internets – zwangsläufig.
Nocheinmal für alle Kritiker: Die MI versucht hier die Musik – nicht
die Künstler – zu schützen. Künstler wären ohne den gewaltigen Obulus
an die MI wesentlich besser dran…