1.
Intel hat mit hohen Verlustleistungen des Pentium 4 Prescott zu kämpfen. Auch wenn dieser bereits in moderner 90-Nm-Technik gefertigt wird, so sind hohe Leckströme nach wie vor ein Problem.
AMDs 130-Nm-Prozessoren sind zwar keine Sparwunder, beherrschen jedoch das Feature Cool & Quiet. Dieses ermöglicht es, einen Windows-Treiber und BIOS-Unterstützung vorausgesetzt, den Takt und die CPU-Kernpannung bei niedriger Arbeitslast bis auf 800 MHz schrittweise abzusenken, so dass die Verlustleistung deutlich abfällt.
2.
Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind die AMD-Prozessoren den Intel-Modellen voraus – auch weil AMD bislang bei maximal 2,6 GHz angelangt ist und Intel bei bis zu 3,8 GHz vor sich hin grillt. Takt allein ist eben nicht alles.
3.
Der im Prozessor integrierte Speichercontroller arbeitet effizienter als die konventionelle Architektur bei Intel. Aus diesem Grund ist auch der Einsatz von DDR400-Speicher (Dual-Channnel – im Zweikanal-Modus zur Verdoppelung der Bandbreite) leistungstechnisch absolut kein Nachteil.
4.
Das Preis / Leistungsverhältniß ist oft um Längen günstiger als bei einem Intel System.